Das macht den Sommer aus:
„Sommer, Sonne, Kaktus, ach wie is das schön“…!
Den ganzen Winter lang wünschen wir uns den Sommer herbei. Nun ist er endlich da und wir können mit der Sonne um die Wette strahlen. Lange, lauwarme Sommerabende, ausgelassene Stimmung mit Freunden, viel Freizeit und endlich Raum für Entspannung und Digital Detox. Mit all diesen Eigenschaften und Dingen, die der Sommer mit sich bringt, stellt er definitiv die Jahreszeit dar, die uns wohl am meisten beeinflussen und inspirieren sollte, wenn wir uns dem Thema Online-Marketing widmen.
Ich zeige dir im Folgenden, wie du deine Social-Media-Inhalte perfekt auf den Sommer abstimmen kannst, um deine Follower und Kund*innen weiterhin abzuholen und zum Kauf zu animieren.
Die Top 3 an Punkten, die du zur Sommerzeit beachten solltest:
Postingzeit:
Um den perfekten Upload-Zeitpunkt herauszufinden, lohnt sich immer ein Blick in die Insights. Schau nach, wann sind deine Follower am aktivsten? Diese Auswertung hilft dir schonmal als Orientierung. Darüber hinaus gibt es im Sommer natürlich viele Events, dieses Jahr beispielsweise die Fußball-EM, die vermutlich große Teile deiner Community an den Fernseher fesselt und an viele Public Viewing Locations verschlagen wird. Wenn alle also tendenziell freitags am späten Abend online sind, aber heute ausgerechnet um 18:00 Uhr Deutschland gegen Spanien im Viertelfinale spielt, suche dir einen anderen Zeitpunkt aus. Neben solchen einmaligen Events gibt es natürlich die Tendenz, an den längeren und wärmeren Arbeiten nicht mit Instagram auf der Couch zu sitzen, sondern rauszugehen und etwas zu unternehmen. Du könntest dich dann zum Beispiel dafür entscheiden, morgens oder mittags upzuloaden, wenn alle sowieso arbeiten und vor ihren Devices sitzen. Aber wundere dich nicht: Sogar zu diesen Zeiten ist im Sommer zur Ferienzeit natürlich tendenziell weniger los
Themenfindung:
Die sommerliche Grundstimmung ist positiv und ausgelassen. Alle packt eine Unternehmenslust und niemand hat Zeit und Lust für große Aufreger oder negative Gefühle. Diese Stimmung solltest du unterstreichen und anheizen. Positivere Aufhänger funktionieren im Sommer nämlich besser. Mit guten Texten kannst du dich sehr leicht darauf einstellen. Statt von den Pains deiner Zielgruppe zu reden, sprich doch einfach von den Vorteilen deines Angebots. Teile mehr Eindrücke aus deinem Sommer und beziehe dich auf aktuelle Themen, die alle umtreiben.
Hier eine kurze Beispielliste, um dir zu veranschaulichen, was ich meine: Poste etwas zum offiziellen Sommerstart, beziehe dich thematisch auf den guten Verkauf der pinken Auswärtstrikots der Nationalmannschaft, beschreibe, was der Sommer mit dir macht, schaue dir die Welttage von Juni bis August an, sprich über das Thema Sommerurlaub oder Sommerferien, starte Sommeraktionen oder -rabatte…
Menge und Interaktion:
Wie viel lade ich denn jetzt hoch, wenn alle tendenziell deutlich öfter offline sind, weil sie mit Familie und Freunden im Zweifel gerade 6 Wochen lang die Sommerferien ausnutzen? Naja, da gibt es 2 Ansätze! Du kannst dir einerseits sagen: Für 3 Likes lohnt sich der Aufwand für einen Post nicht, dann lade ich statt 2x pro Woche nur noch alle 14 Tage einen Post hoch. Andererseits könntest du, um weiter zu wachsen, den Ansatz verfolgen, sogar mehr Content zu liefern. Schließlich musst du versuchen, die Chance zu erhöhen, im Profil deiner Follower aufzutauchen.
Für den Instagram Algorithmus ist es sehr wichtig, wie oft ein Beitrag weitergeleitet oder in der Story geteilt wurde. Deswegen setzen Creator mit ihren Inhalten gerne auf nachvollziehbare Aufhänger, mit denen sich viele identifizieren können und demnach sofort der Drang entsteht, das Ganze mit Bekannten zu teilen, die das Angesprochene ebenfalls nachempfinden können. Wenn jetzt im Sommer viele offline sind und vermutlich auch weniger Austausch dieser Art mit Freunden haben, ergibt es für dich Sinn, deine Strategie ein wenig zu verändern. Statt auf teilbare Inhalte zu setzen, sorge auf anderem Wege für Interaktionen mit deinem Post: mit Kommentaren zum Beispiel. Löse den Drang in deiner Zielgruppe aus, dir sofort etwas zum Post unter den Beitrag schreiben zu wollen. Oder biete Mehrwert, auf den sie immer wieder zurückgreifen wollen könnten, damit sie deinen Post abspeichern.
Deine Optionen & ihre Vor- und Nachteile im Überblick:
Die sozialen Medien schlafen zwar nicht, aber es verändert sich das Nutzungsverhalten ihrer User. Darauf kannst du unterschiedlich reagieren:
Du veränderst dich mit und gibst Vollgas:
- größte Wahrscheinlichkeit, weiterhin viele Leute zu erreichen, mehr Interaktion und Kund*innenbindung
- hoher Zeitaufwand, selbst keine freien Ferien
Du postest wie bisher:
- Du kannst auf vorhandenen Content zurückgreifen und musst deine Strategie nicht anpassen, was Zeit spart, aber dich zumindest etwas sichtbar bleiben lässt
- Keine positive Veränderung und weniger Interaktion, was deprimieren kann
Du machst Sommerpause:
- Du kannst abschalten, freie Zeit genießen und vielleicht ohne Druck Inspiration sammeln
- Sehr wenig Interaktion, erzeugt Langeweile, Gefühl der Unerreichbarkeit, eventuelle Deabonnements
Eigene Kapazitäten beachten:
Es ist absolut selbstverständlich, dass nicht jede*r Unternehmer*in Zeit und Lust hat, sich neben dem „normalen“ Content auch noch mit Saisons und wechselnden Strategien zu beschäftigen. Wenn du es zeitlich nicht schaffst, deinen Contentplan ideal an den Sommer anzupassen, geht die Welt davon nicht unter. Es bringt keinem etwas, wenn du dich dadurch extrem stressen lässt oder deine lang ersehnten, wohl verdienten und gebrauchten Sommerferien opferst, um auf Instagram und Co. jetzt so richtig Gas zu geben.
Wenn du allerdings gerne beides hättest und am Strand auf der Liege dabei zuschauen möchtest, wie auf deinem Instagram Account viele tolle Sommerposts online gehen, kontaktiere mich doch einfach, um mich für dein Social Media Management zu engagieren. So garantieren wir dir eine Auszeit und deinen Social Media Kanälen Qualität und Quantität! Ich würde mich freuen!
Schöne Sommerferien allerseits! „…Sommer, Sonne Kaktus – Ich will nie mehr arbeiten gehen…“