Von heute auf morgen zum optimierten Instagram-Auftritt

Person mit Handy in der Hand, auf dem ein Instagram Feed abgebildet ist.

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein optimaler Instagram Account?

Optimal ist relativ. Dein Account ist für dich der optimale, wenn du mit ihm die Ziele erreichst, die du verfolgst. Für die eine ist das eine besonders große Reichweite, für den nächsten neue Kund*innen und für wieder andere ein inspirierender Austausch.

Ein paar allgemeine Regeln, Anhaltspunkte und Tipps, die zum Erfolg deines Business-Accounts in jedem Fall beitragen, gibt es allerdings schon.

Kleiner Disclaimer: Wir erstellen dir heute in kürzester Zeit natürlich keinen optimalen Instagram Account. Was ist schon optimal? Aber – und so viel steht fest – wir optimieren ihn. Und zwar so richtig! Schritt für Schritt. Zum Mitmachen! Ich gebe dir leicht verständliche Tipps, die alle schnell und auch allein umsetzbar sind. Wie klingt das?

Die 15 Tipps für deinen erfolgreicheren Business-Account auf Instagram:

1. Instagram Bio:

Als Erstes beschäftigen wir uns mit deiner Instagram Bio. Diese ist nämlich das Aushängeschild deines Accounts. Trage zuerst deinen Namen oben ein. An der gleichen Stelle platzierst du ebenfalls Schlüsselwörter, die für dein Business ausschlaggebend sind. Wenn jemand nach diesen Begriffen sucht, wirst du so eher vorgeschlagen. Der Inhalt muss kurz und knackig sein, da die Zeichenanzahl stark begrenzt ist. Du erklärst, wem du womit und zu welchem Vorteil hilfst. Zum Schluss platzierst du einen Call to Action, also eine Handlungsaufforderung wie das Buchen eines Erstgesprächs. Passend dazu kannst du deinen Terminkalender oder deine Website verlinken. Und noch ein kleiner Zusatz: Du kannst darüber hinaus bei Instagram auch eine Kategorie auswählen, wobei sich da die Geister scheiden, ob das sinnvoll oder eher kontraproduktiv ist. Manchmal ist es sicherlich hilfreich, bei dem knappen Platz in der Bio noch die Kategorie für zusätzliche Informationen zu verwenden. Andererseits nimmt es vielleicht den Fokus auf den Rest deiner Bio, die vorgegebenen Auswahlmöglichkeiten passen manchmal nicht ganz zu deinem Business und es handelt sich bei ihnen zudem auch nicht um suchbare Begriffe.

2. Profilbild:

Als Nächstes widmen wir uns deinem Profilbild, dem wohl wichtigsten Bild deines Instagram-Accounts. Es wird empfohlen, ein Foto mit Augenkontakt zu wählen, da dies das Potential hat, den/die Kund*in eher zu fesseln. Du solltest dich zudem klar von deinem Hintergrund abheben, um gut erkannt zu werden und eindeutig im Fokus zu stehen. Es empfiehlt sich demnach ein schlichter oder verschwommener Hintergrund. Bedenke, dass das Profilbild rund und recht klein ist, ein Portrait bietet sich da an. Als Faceless Account oder Unternehmen mit mehreren Mitarbeitenden ist dein Logo eine gute Alternative. Bedenke noch: Neuerdings kann man sich das Profilbild auch, wenn man die Funktion nicht bewusst ausstellt, in groß anschauen. Also bitte keine Photoshop-Fails! Aktualität ist zudem immer wichtig, egal ob Logo oder Portrait. Folge mir für die restlichen Tipps.“

3. Highlights:

Als Drittes beschäftigen wir uns mit deinen Highlights. Zu viele sowie zu lange Highlights machen es meiner Meinung nach unübersichtlich. Bei egal welcher Anzahl ist es sinnvoll, vorne die Basics zu platzieren. Beispielsweise wer du bist, was dein Produkt oder deine Dienstleistung ist, wie eine Zusammenarbeit zustande kommt etc. Ziehe für einen harmonischen Gesamteindruck auch in den Highlights das Design und den Stil deines Feeds durch. Nun geht’s um Cover und Beschriftung. Letztere muss kurz und prägnant sein, der Platz ist knapp. Das Cover kannst du variabel gestalten. Ich finde es schön, das eigene Logo zu verwenden, deine verschiedenen Business-Farben würden sich jedoch auch anbieten, vielleicht noch mit schlichter Grafik. Und damit ist der Bereich mit den relevantesten Infos deines Instagram-Auftritts schon optimiert!

4. Feeddesign:

Der vierte Punkt, den es sich anzuschauen lohnt, ist dein Feeddesign. Meine steile These wäre: Das Feeddesign war tatsächlich schonmal wichtiger als es aktuell ist. Trotzdem sollte es ansprechend sein! Das Wichtigste: Einheitlichkeit für Wiedererkennung. Verwende bei den Grafiken feste Schriftarten und Brandfarben. Übrigens sind die folgenden Beispiele die gängigsten Feeddesigns: die Diagonale, das Schachbrett, Reihen, Spalten, das Puzzle Design sowie ein Feed mit Rahmen. Vergiss bitte in jedem Fall nicht, dass dein Post, egal welches Format er eigentlich hat, im Feed als Quadrat angezeigt wird. Erstelle jetzt mithilfe der Anhaltspunkte schonmal dein zukünftiges Feed-Konzept und schon bist du auf einem guten Weg zum ansprechenden optischen Gesamteindruck!

5. Fotos:

Jetzt schauen wir uns mal die Fotos an, die du teilst. Ein Feed kann rein aus Grafiken bestehen. Ich liebe aber Abwechslung und mag es auch, wenn man die Person hinter dem Account auch sehen kann. Andererseits trenden gerade wieder Faceless Accounts, auf denen primär Stockfotos oder ästhetische Bilder von Gegenständen oder Landschaften Platz finden. Egal, was auf dem Foto zu sehen ist: eine gute Bildqualität wertet dein Profil auf und wiederkehrende Branding-Farben, zum Beispiel in der Kleidung oder in Form einer Blume, ebenfalls. Ein professionelles Business-Fotoshooting von sich gemacht zu haben, ist natürlich immer schön. Ich merke bei mir jedoch auch, dass die Mischung aus professionellen Bildern und spontan entstandenen Schnappschüssen sehr gut ankommt, da letztere nochmal anders Nähe und Charakter vermitteln können. Also: Überlege dir, welche Art von Fotos du teilen möchtest. Suche dir 3 passende aus deiner Galerie aus. Wenn du in Zukunft weitere Bilder produzierst:

Mir hilft inzwischen oft ein Stativ sehr weiter. Das muss gar nicht teuer sein. Genauso braucht es übrigens auch keine teure Kamera. Die meisten Handys schießen heutzutage so tolle Bilder, dass das für dein Profil vollkommen ausreicht. Schwierig wird es allerdings, wenn du Bilder extrem heranzoomst. Das kann schnell unscharf aussehen. Besonders wenn man dein Profil an einem großen Bildschirm öffnet.

6. Follower/ Follows:

Kontakte wollen geknüpft werden. Deshalb geht es jetzt, um deine Follower und Follows. Schaue dir zuerst in den Insights deine Follower genau an. Woher kommen sie? Oft gibt es Anhäufungen in Ländern, bspw. Nigeria, die gar nicht zu deiner Zielgruppe gehören. Das ist ein Zeichen dafür, dass sich Fake-Accounts angesammelt haben. Suche und lösche 10 dieser Accounts, sie werden eh niemals Kund*innen. Im Anschluss kannst du dich in deinen Follows von 5 Accounts trennen, die dir keinen Mehrwert bieten oder mit denen du nicht interagierst. Ersetze diese gerne durch neue und inspirierende Profile. Somit hast du auch hier an dieser Stelle schon etwas aufgeräumt. Fake Accounts erkennst und überlistest du übrigens folgendermaßen: Alle Accounts manuell durchgehen, Postings nach seltsamen Fotos durchschauen, Profilbild prüfen, Kontoeinstellungen anschauen und nach Sinnhaftigkeit bewerten, Account-Namen auf seltsame Namen und Zahlen abchecken, wurden dir von dem Account eventuell schon seltsame Nachrichten geschickt, gibt es eine unlogische Jobbezeichnung in der Bio, hat die Person sehr viele Beiträge, aber wenig Likes und Interaktionen, wurden alle Beiträge in einem engen Zeitraum geuploaded, weist die Person sehr wenig Follower auf…?

7. Interaktion:

Als Nächstes beschäftigen wir uns mit deinen Interaktionen. Instagram ist keine Einbahnstraße, sondern ein Geben und Nehmen. Eben ein soziales Medium. Interagiere mit deinen Kund*innen und deiner Zielgruppe, um sie noch besser zu verstehen und sie abzuholen. Knüpfe Kontakte, um ein bereicherndes Netzwerk aufzubauen. Und natürlich, um erfolgreichere Beiträge zu verzeichnen. Antworte auf all die lieben und oder konstruktiven Kommentare, die du erhältst – darüber freut sich nicht nur dein Follower, sondern auch deine Insights. Beantworte jetzt, wenn nicht schon geschehen, unter deinem letzten Beitrag alle Kommentare und hinterlasse zusätzlich 3 Kolleg*innen und 3 Leuten deiner Zielgruppe einen netten Kommentar unter ihren Inhalten. Beachte bitte dabei: Wenn du nichts ehrlich Positives oder Konstruktives beizutragen hast, reicht auch manchmal einfach ein Like oder ein Weiterwischen. Negativität wollen wir sowieso nicht verbreiten, aber manchmal ist der 20. kontextlose Smiley einfach unnötig und bringt keinen weiter. Sag nur das, was du auch tatsächlich so meinst und kommentiere, wenn du den Austausch gerade wirklich möchtest.

8. Saves:

Jetzt widmen wir uns Punkt 8, und zwar den sogenannten „Saves“ Das sind deine gespeicherten Beiträge. Schaue in deine gespeicherten Beiträge, entferne 15 unnötige und entdecke dabei durch Zufall vielleicht alte inspirierende Schätze wieder, die dir Ideen für neue Postings liefern. In deinen Vorschlägen kannst du jeder Zeit nach neuen Inhalten suchen, bei denen es sich lohnt, sie abzuspeichern. Suche dir jetzt beim Scrollen 5 dieser Art als Ersatz raus. Nutze für extra gute Organisation in diesem Zuge sofort die Collection Funktion, die es dir ermöglicht, Beiträge sofort in Ordnern abzuspeichern.

9. Explore Page:

Wir haben uns soeben mit den Saves beschäftigt, in diesem Zuge ist es allerdings auch sinnvoll, dass wir deine Vorschläge, sprich deine Explore-Page so beeinflussen, dass sie dich weiterbringt und inspiriert. Das funktioniert auf 2 Wegen: Entweder, du vermerkst mit Hilfe der 3 Punkte bei nervigen Beiträgen, dass du nicht noch mehr Inhalte dieser Art angezeigt bekommen möchtest und sie dich nicht interessieren oder du gehst bei den Postings auf die 3 Punkte, die dir besonders gefallen und klickst jetzt an, dass sie dich interessieren. Klicke dich ein paar Minuten lang auf diese Art und Weise durch. Jetzt kommen hoffentlich spannendere Inhalte. Platz, um diese Abzuspeichern hast du ja jetzt bereits.

10. Vorplanen:

Wir beschäftigen uns endlich mit deiner Content-Planung. Oft passiert Unvorhersehbares, deshalb ist es hilfreich, immer etwas an Content in Petto zu haben. Mit 2 Wochen an vorgeplantem Content macht man beispielsweise nichts falsch. Spontan etwas einschieben kann man schließlich immer. Ein bisschen hängt das Vorplanen natürlich auch von deiner Strategie ab – wie viele Beiträge postest du von welchem Format mit welchem Ziel und Inhalt. Plane nun ein Reel und einen Karussell-Post vor, Instagram freut sich nämlich über Formatvielfalt. In der „Meta Business Suite“ kannst du deinen Content jetzt zum Beispiel uploadbereit einplanen und so auch automatisch hochladen lassen. Bedenke allerdings, dass es Sinn ergibt, zu den Upload-Zeiten auch aktiv sein zu können, beispielsweise, um auf Kommentare zu reagieren. Aber Achtung beim Vorplanen: Behalte dir ein bisschen Spontanität bei. Alles ist sehr schnelllebig, so können zum Beispiel Trendsounds zum Zeitpunkt deines Uploads längst aus den Trends verschwunden sein. Zudem passieren gefühlt täglich neue Dinge, die relevant für deine Nische und Zielgruppe sind. Es ist cool, zu dem Zeitpunkt, wenn das Thema aktuell ist darüber sprechen zu können, denn 2 Wochen später wird das Interesse bereits geringer sein.

11. Hashtags:

Thema Hashtagnutzung: Auch wenn immer mehr Creator die Erfahrung machen, dass kaum einer noch über Hashtags auf den Beitrag stößt, lohnt es sich, die paar Leute, die es tun, mitzunehmen. Hashtags sind ja auch schnell unten an den Beitrag angehängt. Hashtags vereinen Schlagworte mit dem Doppelgitter und kategorisieren so Beiträge in den sozialen Netzwerken für eine gezieltere Suche. Bis zu 30 Hashtags sind möglich, Instagram testet gerade eine Beschränkung auf 5 Hashtags, empfiehlt diese geringere Anzahl sogar und setzt neuerdings eher auf Keywords in der Caption. Andere meinen: Viel hilft viel. Natürlich braucht es dafür allerdings sinnvolle Hashtags. Ich nutze permanent welche, die meine Dienstleistung beschreiben sowie meine Zielgruppe ansprechen und ergänze immer solche, die zusätzlich zum Postthema passen. Achte auch darauf, wie viele Beiträge und in welcher Sprache sie unter einem Hashtag zu finden sind. Unter 6 Millionen englischen Beiträgen wirst du deine Zielgruppe nicht erreichen. Suche dir jetzt 5 Hashtags passend zu meinen Tipps raus, die du gut verwenden kannst. Die Groß- und Kleinschreibung ist übrigens irrelevant, auf Leer- und Sonderzeichen muss allerdings verzichtet werden. Es gibt allerdings Hashtags, die gesperrt sind. Falls du dir bei manchen Begriffen nicht sicher bist, kannst du deine Hashtags auch testen. Es gibt kostenlose Seiten, um dies zu prüfen. Alternativ kannst du deinen Hashtag auch einfach auf Instagram suchen und schauen, ob Ergebnisse angezeigt werden oder nicht. Gehe hier in jedem Fall lieber auf Nummer sicher, damit die Reichweite deines Beitrags nicht eingeschränkt wird oder du im schlimmsten Fall gesperrt wirst.

Ein weiterer Punkt, den ich dir nicht vorenthalten will: Bots werden sehr gerne hauptsächlich über Hashtags angezogen. Es kann also durchaus sein, dass du weniger Probleme mit ihnen hast, wenn du ihnen nicht durch Hashtags die Möglichkeit gibst, auf dein Profil zu kommen.

12. Musik:

Mein 12. Tipp ist es, bewusst deine Musiknutzung zu optimieren. Das Wichtigste Stichwort ist hier „Trend-Audios“, denn die können dazu führen, dass das Video auf der Explore-Page oder im Reel-Feed mehr Nutzer*innen angezeigt wird, was wiederum die Reichweite erhöht. Aber Achtung: Wähle deine Musik weise. Nicht jeder theoretisch bereitgestellte Song darf einfach für gewerbliche Zwecke genutzt werden, wenn einem die Lizenz dafür fehlt. Zum Glück gibt es in der „Meta Sound Collection“ auch gute Sounds, die zumindest im Bereich des Meta-Universums kommerziell genutzt werden dürfen und inzwischen auch in den Trends landen. Suche dir 5 derartige Sounds heraus, um sie in Zukunft schnell benutzen zu können. Das geht jetzt auch bei Insta selbst, indem du einfach „Sound Collection“ eintippst. Hier kannst du übrigens auch noch Schlagworte wie „Pop“ oder „Love“ hinzufügen, um schneller an die Musikstücke zu gelangen, die zum Inhalt deines Reels passen. Und denke zudem bitte an Folgendes: Trends sind auf Social Media sehr kurzlebig. Es kann sein, dass du ein Reel zu weit im Voraus planst und dadurch einen Sound wählst, der zum Erstellungszeitpunkt zwar in den Trends war, aber eben nicht zum Zeitpunkt deines Uploads.

13. Insights analysieren:

Einen Punkt dürfen wir nicht vergessen. Er spielt sich zwar nur behind the scenes ab, aber ist für dich exakt so wichtig wie alles andere: Deine Insights. Schaue bitte mit mir nach, wie die Inhalte angekommen sind, die du geteilt hast. Welche Beiträge sind am besten gelaufen? Welches Format läuft am besten? Wen hast du damit erreicht? Hauptsächlich deine eigenen Follower, fremde Accounts oder beides? Kreiere einen Beitrag im Style deines erfolgreichsten Posts und gucke, ob dieser nochmal so gut läuft und vielleicht ein hilfreicher Wegweiser für die weitere Content-Planung sein kann!

14. Formate:

Sowohl beim Profilbild als auch in Reels, Single- und Karussellposts ist es für den seriösen Gesamteindruck wichtig, die richtigen Formate vorbereitet und ausgewählt zu haben. Suche dir beispielsweise bei Canva schon die richtigen Größen und px Angaben heraus und arbeite mit den Hilfslinien und Linealen, um genau zu wissen, welcher Teil deiner Grafik nun im Feed erscheint. Wenn du Probleme damit hast, schreib mir einfach. Bei Instagram selbst werden dir die Bereiche, die beim Posten eventuell abgeschnitten werden während des Erstellens von Reels sogar angezeigt. Richte dich auch danach! Tendenziell postet man inzwischen übrigens keine Quadrate mehr auf Instagram, da andere, in der Regel hochkantige Bilder einfach mehr Platz vom Bildschirm einnehmen und so schwerer weggewischt werden können und eher sowie länger Aufmerksamkeit erregen.

15. blauer Haken:

Wer kennt es nicht, das berühmte Meta-Verified-Verifizierungshäkchen. Inzwischen kann es jede*r käuflich erwerben. Genau deswegen hat es aber irgendwie auch ein wenig an Bedeutung verloren und wirkt deshalb bei sehr kleinen Accounts auf manche Leute etwas unseriös. Das liegt daran, dass bei Accounts mit wenig Reichweite klar ist, dass sie das Häkchen niemals aufgrund ihrer großen Bedeutung, Relevanz und vielen Google-Suchen erhalten haben. Ich habe allerdings besonders am Anfang der Kaufeinführung erlebt, dass manche Accounts, die sich den Haken im Zeitraum ihrer ersten viralen Hits oder kurz vor Reel-Challenges gekauft haben, schneller einen enormen Zuwachs an Followern verzeichnen konnten, da sofort mehr Vertrauen und Seriosität ausgestrahlt wurde. Eine klare Empfehlung oder Warnung kann ich also nicht aussprechen, hier kommt es total auf den jeweiligen Account an. Wer ganz am Anfang steht und ohnehin viele Ausgaben hat, muss allerdings denke ich nicht auch noch monatlich Geld an Meta dafür überweisen. Darüber hinaus gilt es abzuwägen, ob einem neben dem psychologischen Effekt auf den Rezipienten die sonstigen Vorteile wie beispielsweise ein besserer Schutz vor Nachahmung das Geld wert sind.

Mindset:

1. Wie oben bereits gesagt: Was ist schon optimal? Mithilfe dieser Schritte optimieren wir deinen Account, aber am Ende einer Optimierung steht selten etwas absolut Optimales.

2. Und was in diesem Zusammenhang auch sehr wichtig ist: Der Maßstab dafür ist dein eigener Account vor der Optimierung. Nicht der Account einer großen Influencerin o.Ä. Unser Ziel ist es also nicht, besser zu sein als andere oder gar perfekt, sondern wir möchten, dass dein Account besser aussieht und besser läuft als er es zuvor tat.

3. Zudem ist es von großer Relevanz, sich bei jedem Schritt und jedem Posting an sein übergeordnetes Ziel zu erinnern, um alles entsprechend danach auszurichten. Dieses ist in der Regel die Kund*innengewinnung, Kund*innenbindung oder einfach, der Zielgruppe Hilfe zu leisten. Nur wenn du dich danach richtest und darauf fokussiert, kann die gemachte Arbeit auch deinen Erwartungen entsprechen und dich an dein Ziel führen – logisch.

4. Setz dich selbst nicht unter Druck und gib nicht zu früh auf. Nur weil manchmal in reißerischen Überschriften der Erfolg über Nacht garantiert wird und man ganz viel Zeit und Mühe investiert sowie alle sinnvollen Tipps befolgt hat, wird man nicht auf einmal 1.000 Anfragen und 1.000.000 Follower haben. Bei den einen dauert es länger, bei den anderen funktioniert es schon nach einer Woche dank eines viralen Hits. Nichts davon ist besser und richtiger als das andere. Versuche hier, nicht zu sehr in die Bewertung zu gehen.

5. Und zu guter letzt: Einfach anfangen ist manchmal besser als Dinge zu überdenken und gar nicht in die Umsetzung zu kommen. Wenn es dich überfordert, fokussiere dich also auch gerne erst auf die ersten 3,4 oder 5 Tipps. Wie es dir passt!

Und jetzt?

Ich hoffe, die 15 Tipps werden dir dabei helfen, deinem Instagram Account den Lange erwünschten Schliff zu verleihen. Ich würde sagen: Öffne den Blogbeitrag auf deinem PC und lege parallel am Handy los. Auf geht’s!

Mach dir allerdings keine Gedanken, wenn du immer noch unsicher, überfordert, oder einfach lustlos bist. Es ist immer eine Option, die Betreuung deines Instagram Accounts auszulagern.

Als ausgebildete Social Media Managerin würde ich mich sogar freuen, dies für dich erledigen zu können. Ich sorge dafür, dass du auf Instagram und auch den anderen relevanten Social-Media-Plattformen in die Sichtbarkeit kommst und deine Reichweite vergrößerst. Mit der richtigen Strategie teile ich für dich hochwertige Inhalte zum richtigen Zeitpunkt, zugeschnitten auf die richtige Zielgruppe. Außerdem baue ich dir eine Community auf, die zu dir passt.

Ich würde mich freuen, von dir zu hören! Buche dir doch ein Erstgespräch oder schreib mir über mein Kontaktformular.

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Foto von Kirsten Schölzel

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